25.11.2014 12:04 |

PCs unbrauchbar

Hacker erpressen Sony nach massiver Cyberattacke

Sonys Filmstudio Sony Pictures kämpft mit einem massiven Hackerangriff. Angreifer haben sich an den IT-Systemen des Studios zu schaffen gemacht, so gut wie jeden Sony-Pictures-Rechner in den USA lahmgelegt und sensible Daten erbeutet. Jetzt erpressen die Angreifer Sony mit der Drohung, Interna zu veröffentlichen, falls die Forderungen der Hacker nicht erfüllt werden.

Für Sony-Pictures-Mitarbeiter in den USA begann der Arbeitstag am Dienstag mit einer eigenartigen Entdeckung: Die Computer des Unternehmens erlaubten keine Anmeldung durch die Mitarbeiter mehr und zeigten ein merkwürdiges Bild mit der Nachricht "Hacked by #GOP". Das Unternehmen scheint Opfer eines massiven Cyberangriffs geworden zu sein, der die komplette IT lahmgelegt hat.

Wie das IT-Portal "The Verge" berichtet, haben die Angreifer sensible Daten aus den IT-Systemen entwendet und drohen Sony Pictures nun, diese zu veröffentlichen, wenn man die Forderungen der Angreifer nicht erfülle. Welche Forderungen genau sie gestellt haben, ist unklar. Es könnte jedoch um "Lösegeld" für die Daten gehen, die bereits als passwortgeschütztes ZIP-Archiv im Netz kursieren. Erfüllt Sony die Forderungen nicht, wollen die Angreifer das Passwort veröffentlichen.

Die Rechner des Filmstudios reagieren nach der Attacke offenbar auf keinerlei Eingaben, wodurch die Mitarbeiter aktuell zum Nichtstun verdammt sind. Sony selbst hat die Attacke bestätigt und arbeitet an der Behebung der Probleme. Von Unternehmensseite heißt es dazu nur: "Wir untersuchen eine IT-Angelegenheit."

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