Am Mittwoch erhielten die Bürger der Gemeinde Krieglach Fake-Mails mit der Aufforderung, ein Dokument zu öffnen. Dahinter steckten Hacker. Die Bürgermeisterin kann Entwarnung geben: Es wurden keine Daten geklaut.
Die Aufregung im steirischen Mürztal war groß: Am Mittwochabend erreichten zahlreiche Bürger aus Krieglach Mails von Hackern. Diese hatten sich Zugang zum Account der Gemeinde verschafft und mittels „Phishing“ versucht, an Daten zu kommen. Konkret wurden die Empfänger auf Englisch dazu aufgerufen, ein Dokument zu öffnen. Besonders gemein: In der Signatur stand der Name einer Sekretärin.
„Uns haben heute sehr viele Anrufe erreicht“, berichtet Bürgermeisterin Regina Schrittwieser. Via Facebook, Instagram und Cities wurden die Bürger auf dem Laufenden gehalten. Mittlerweile kann sie Entwarnung geben: „Es wurden keine Daten abgesaugt.“ Die Mailadresse wurde gesperrt und das Passwort geändert.
Uns haben heute sehr viele Anrufe erreicht. Aber ich kann Entwarnung geben: Es wurden keine Daten abgesaugt.

Regina Schrittwieser
Bürgermeisterin Krieglach
Bild: Marktgemeinde Krieglach
Die Gemeinde war gut auf die Gefahr von Phishing-Attacken vorbereitet. Eine externe Firma namens Comm-Unity, die Mails und Co. verwaltet, schlug sofort Alarm. Das Unternehmen habe man nach dem Hacking-Angriff auf das Land Kärnten hinzugezogen: „Die Täter werden immer gewiefter. Wir haben uns eine Cyber-Versicherung zugelegt und ein Jahr an einer Schulung teilgenommen“, sagt Schrittwieser.
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