Eishockey-Titelkampf

„Die Vorfreude auf das Finale ist gigantisch!“

Wenn am Abend der Final-Auftakt der Eishockey-Liga erfolgt, sind die Eisbullen erstmals seit vier Jahren nur Zuschauer. Ein Salzburger kämpft dennoch um die begehrte Trophäe. Paul Stapelfeldt könnte mit den Graz 99ers schon seinen fünften Ligatitel fixieren. Die „Krone“ hat sich mit dem 27-jährigen Verteidiger vor dem Duell mit Pustertal unterhalten. 

Ungewohnt still ist es in diesen Tagen rund um die Eisarena im Salzburger Volksgarten. Weil die Eisbullen – anders als in den vergangenen vier Jahren – nicht um den Titel der ICE Hockey League kämpfen, liegt der heimische Eishockey-Fokus in dieser Saison nicht auf der Mozartstadt. Ganz weg vom Eis ist Salzburg dennoch nicht, wenn am Abend Graz und Pustertal im ersten Finale aufeinandertreffen.

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Die ersten beiden Finalspiele waren binnen weniger Minuten ausverkauft. Das macht schon etwas mit einem Spieler.

Paul STAPELFELDT, Verteidiger Graz 99ers

Denn mit Paul Stapelfeldt greift ein heimischer Verteidiger bereits nach seinem fünften Titel. „Die Vorfreude ist gigantisch. In der gesamten Stadt herrscht eine Eishockey-Euphorie. Die ersten beiden Finalspiele waren binnen weniger Minuten ausverkauft. Das macht schon etwas mit einem Spieler“, sagt „Stapi“, der in der Steiermark heuer auch mehr Verantwortung erhielt als an der Salzach.

Wechsel nach Graz für Stapelfeldt richtige Entscheidung
„Ich wollte das unbedingt, und hier habe ich das auch bekommen. Deshalb war der Wechsel zu den 99ers die richtige Entscheidung. Auch persönlich und in meiner gesamten Entwicklung“, schildert der 27-jährige Verteidiger. Bei den Steirern ist Stapelfeldt neben Kilian Zündel, Lukas Kainz, Nico Feldner, Tim Harnisch, Michael Schiechl, Paul Huber und Nicolas Wieser einer von acht Ex-Eisbullen und kennt die Situation einer Finalserie freilich bestens.

„Natürlich reden wir viel über das Finale. Wir haben aber auch einige andere Spieler im Team, die schon in dieser Lage waren und unserer Mannschaft weiterhelfen werden“, ist der 1,96 Meter große Abwehrhüne überzeugt. „Müssen Einheit sein“Was gegen Pustertal (schaltete Salzburg und Ljubljana aus) wichtig ist? „Wir müssen als Team zusammenhalten und eine Einheit sein. Das hat im Grunddurchgang und in den Play-offs bislang schon sehr gut geklappt. Wenn wir so auftreten, sind wir nur schwer zu schlagen. Der Respekt vor Pustertal ist aber groß.“

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