Snowboard-Weltcup

Payer gewinnt Parallel-Riesentorlauf in Polen

Wintersport
01.03.2026 13:42
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Österreichs beste Alpin-Snowboarder haben sich zurückgemeldet. Sabine Payer holte sich nach Platz sieben am Vortag beim Parallel-Riesentorlauf (PGS) in Krynica-Zdroj ihren 13. Weltcupsieg in einem Einzelrennen, den dritten in dieser Saison. Die Olympia-Zweite bezwang im Finale die Italienerin Lucia Dalmasso um 0,03 Sekunden. Olympiasieger Benjamin Karl, der am Samstag bereits im Achtelfinale gescheitert war, wurde im zweiten Rennen in Polen Vierter. 

Payer eliminierte im Viertelfinale die Schweizerin Julie Zogg, im Halbfinale folgte die Deutsche Ramona Hofmeister. Im Endlauf hatte die Kärntnerin gegen die Olympia-Dritte Dalmasso knapp die Nase vorne. „Es war ein großer Kampf. Ich hatte kleine Fehler, sie auch“, erklärte Payer. Der blaue Kurs, den sie als Zweite und damit besser Klassierte der Qualifikation gewählt hatte, sei unten etwas einfacher gewesen. „Ich bin sehr glücklich, dass ich das genützt habe.“

Payer und Karl im Kugelkampf
Im PGS-Weltcup fehlen der zweitplatzierten Payer nun 141 Punkte auf Spitzenreiterin und Vortagessiegerin Tsubaki Miki aus Japan. Gegen diese hatte sie am Samstag im Viertelfinale verloren. Karl hat im Kugelkampf etwas bessere Chancen. Der 40-Jährige, der dies in seiner aller Voraussicht nach letzten Weltcupsaison noch als Ziel ausgegeben hat, liegt 80 Punkte hinter dem Italiener Maurizio Bormolini auf Rang zwei.

Benjamin Karl
Benjamin Karl(Bild: EPA/Grzegorz Momot)

In Krynica musste er sich dem Weltcup-Leader zweimal geschlagen geben – am Samstag im Achtel-, am Sonntag im Halbfinale um 0,38 Sekunden. Bei Olympia in dessen italienischer Heimat hatte Karl den 32-Jährigen im direkten Duell aber in die Schranken verwiesen. Im kleinen Finale hatte der in Osttirol lebende Niederösterreicher gegen den Schweizer Gino Caviezel um acht Hundertstelsekunden das Nachsehen. „Ich habe mich in dieses Rennen so richtig hineingekämpft“, sagte Karl nach einer mit Rang elf schwierig verlaufenen Qualifikation.

Die weiteren Österreicher Andreas Prommegger, Alexander Payer und Dominik Burgstaller schieden jeweils bereits im Achtelfinale aus. Arvid Auner (21.) und Fabian Obmann (29.) blieben u.a. bereits in der Qualifikation hängen. Bei den Frauen kam neben Payer nur Martina Ankele in die K.o.-Entscheidung, zog dort aber bereits in der ersten Runde gegen Zogg den Kürzeren und wurde Zwölfte. Routinier Claudia Riegler verpasste das 16er-Feld als 20. der Qualifikation.

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