Nach dem Weiterkommen in der Champions League gegen Borussia Dortmund rechnet Atalanta-Boss Luca Percassi knallhart ab. „Das war eine Art göttliche Gerechtigkeit!“
Nach dem klaren 4:1-Heimsieg im Rückspiel der Champions-League-Play-offs nahm Atalantas Vorstandschef im Interview mit „Sky Italia“ kein Blatt vor den Mund und schoss in Richtung Borussia Dortmund: „Es kann nicht sein, dass sich ein Klub auf dem Level von Borussia Dortmund 2024 so verhält und dann heute und letzte Woche so tut, als sei nichts gewesen.“
Zoff um Teenie-Transfer
Hintergrund ist der Wechsel des 17-jährigen Talents Samuele Inacio im Jahr 2024 von Atalanta Bergamo zu Borussia Dortmund. In Bergamo fühlt man sich bis heute unfair behandelt. Nach dem Rückspiel ließ Percassi eine Spitze folgen: „Im Fall Inacio war das heute eine Art göttliche Gerechtigkeit. Wer von Atalanta abgehauen ist, wird es bereuen, das getan zu haben, denn dieser Klub ist zu außergewöhnlichen Dingen imstande.“
Kein Essen, kein Frieden
Schon vor dem Anpfiff war klar: Zwischen den beiden Klubs herrscht Eiszeit. Wie die „Bild“ berichtet, hat die Atalanta-Führung die BVB-Bosse nicht zum traditionellen Funktionärsessen eingeladen, das normalerweise bei internationalen Spielen stattfindet.
Bereits rund um das Hinspiel hatte es ordentlich Zündstoff gegeben. Percassi forderte öffentlich mehr Respekt im Umgang der Vereine untereinander. Die Verantwortlichen von Atalanta waren zuvor einer Einladung des BVB ferngeblieben. Dortmunds Sport-Geschäftsführer Lars Ricken wies die Vorwürfe zurück und betonte, dass beim Transfer Inacios alles korrekt und regelkonform abgelaufen sei.
Sportlich ist das Duell entschieden. Ob es nun auch verbal zur Ruhe kommt?
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