Bomben und Schüsse
Zahlreiche Tote bei Anschlägen in Nordwestpakistan
Das Grenzgebiet zu Afghanistan kommt nicht zur Ruhe. In der Region Khyber Pakhtunkhwa im Nordwesten des Landes ist es zu zwei Bombenanschlägen und einer Schießerei gekommen. Dabei sollen mindestens 14 Menschen getötet und 25 weitere verletzt worden sein, wie Sicherheitskreise berichteten.
Mehrere Anschläge erschüttern derzeit Pakistan. Neben den Angriffen in Khyber Pakhtunkhwa hat es auch noch einen mutmaßlichen Selbstmordanschlag gegeben. Ein mit Sprengstoff beladenes Fahrzeug im Distrikt Bajaur ist explodiert und hat mindestens acht Sicherheitskräfte und ein Kind getötet, sagte ein Behördenvertreter Anfang der Woche. Noch ein Anschlag in der Stadt Bannu tötete zwei Zivilisten.
Bombe verletzte zahlreiche Menschen
Die in einer Rikscha versteckte Bombe ließ zudem 17 weitere Menschen verletzt zurück. Die Zahl der Todesopfer könnte noch steigen, erklärte der Behördenvertreter. Durch die Explosionen seien die Dächer mehrerer Häuser eingestürzt. Im Bezirk Shangla sei es zudem zu einem Schusswechsel zwischen Polizisten und Militanten gekommen, wobei mindestens drei Sicherheitskräfte getötet worden seien. Den Angaben zufolge wurden zudem drei Angreifer getötet.
Konflikt mit Taliban und Afghanistan
Im Grenzgebiet zu Afghanistan kommt es im Nordwesten Pakistans immer wieder zu tödlicher Gewalt durch Milizen und Aufständische. Seit der Rückkehr der radikal-islamischen Taliban an die Macht in Afghanistan im August 2021 hat es zudem wiederholt Auseinandersetzungen zwischen Einheiten der beiden Nachbarländer gegeben. Pakistan wirft Afghanistan seit Längerem vor, Milizen Schutz zu gewähren, die Angriffe in Pakistan verüben. Die Taliban-Regierung in Kabul bestreitet dies.
Lage scheint zu eskalieren
Im Februar waren durch einen Bombenanschlag auf eine schiitische Moschee in der Hauptstadt Islamabad 31 Menschen getötet und 169 verletzt worden. Die Jihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) hatte in diesem Fall den Anschlag für sich reklamiert.









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