Dicke Luft bei den Schweizer Ski-Damen rund um die Olympia-Nominierungen. Dass man sich für Nachwuchsjuwel Delia Durrer und gegen sie entschieden hat, sorgt bei Joana Hählen für ordentlich Frust. „Das tat sehr weh“, so die 34-Jährige, die sich auch direkt an ihren Trainer wandte.
„Ich bin dafür, dass man die Resultate und das Gesamtbild anschaut“, kritisiert Hählen gegenüber „Blick“. Das habe sie so auch Cheftrainer Beat Tschuor kommuniziert und „ihm gesagt, dass ich diese Entscheidung nicht verstehen kann.“
Dieser hatte zuvor die 23-jährige Durrer für den Olympia-Kader nominiert und die routinierte Hählen nicht. Dabei waren ihre Hoffnungen groß. Während ihre Konkurrentin in dieser Saison bisher nicht über einen 18. Rang hinausgekommen ist, konnte Hählen bessere Resultate liefern – etwa bor Kurzem einen 23. Platz in Tarvisio.
Dass man dennoch der jüngeren Teamkollegin den Vorzug gibt, hat sie deshalb tief getroffen. „Das tat sehr weh. Und das tut es auch jetzt noch“, so Hählen – während in Schweizer Medien über einen „Jugendbonus“ spekuliert wird.
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