Am Donnerstag habe das Beratungs- und Finanzkomitee in einer Telefonkonferenz das weitere Prozedere diskutiert, teilte die NBA mit. "Das Komitee war einstimmig der Ansicht, so schnell wie möglich vorzugehen, und wird in der kommenden Woche erneut zusammenkommen", hieß es in dem schriftlichen Statement.
Liga-Boss Adam Silver will Sterling durch eine Abstimmung unter den Besitzern zum Verkauf der Clippers drängen. Eine Dreiviertelmehrheit wäre für diesen Schritt notwendig. Sterling hatte bereits angekündigt, den Verein nicht verkaufen zu wollen. In den USA wird bereits mit einem monatelangen Rechtsstreit gerechnet.
Aufregung um rassistische Äußerungen
Zwei Tage zuvor hatte Silver die lebenslange Sperre für Sterling wegen rassistischer Äußerungen ausgesprochen. Zudem sanktionierte er den milliardenschweren Unternehmer mit einer Strafe von 2,5 Millionen Dollar, das sind rund 1,8 Millionen Euro, und schloss ihn von sämtlichen Liga-Aktivitäten aus. Sterling ist auf zwei veröffentlichten Aufzeichnungen zu hören, wie er im Gespräch mit seiner Freundin diskriminierende Bemerkungen über Afroamerikaner gemacht hat.
Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.