Starker Schneefall hat am Sonntag den Frauen-Weltcup-Bewerb der Skispringerinnen in Sapporo stark beeinträchtigt. Nach Absage der Qualifikation wurde nur ein Durchgang ausgetragen. Für die in Zao erstmals siegreiche Lisa Eder reichte es diesmal nur zu Rang elf. Die Weltcup-Führende Nika Prevc ließ sich jedoch nicht stoppen. Sie egalisierte mit 139,5 m den Schanzenrekord, holte das Sapporo-Double und Saisonsieg Nummer 13. Die 20-jährige Slowenin hält bei 35 Weltcupsiegen.
Prevc, die vor der Kanadierin Abigail Strate und der Norwegerin Heidi Dyhre Traaserud gewann, führt damit im Gesamt-Weltcup nach zwei Drittel der Saison 486 Zähler vor der Japanerin Nozomi Maruyama. Die Schwester von Skiflug-Weltmeister Domen hat nun auch einen Rekord von Sara Takanashi egalisiert: auch sie hat nun Sieg an 18 verschiedenen Schauplätzen. Eder ist weiterhin Dritte.
„Heute bin ich leider nicht so gut auf der Schanze zurechtgekommen. Es war ein schwieriger Tag mit nur einem Sprung. Das nutzt aber nichts. Jetzt ist die Asientour vorbei und wir reisen nach Hause“, erklärte Eder nach ihrem 113-m-Sprung. Sie freut sich nach langen Tagen und vielen Reisen auf die Rückkehr nach Europa. „Nächste Woche steht mit Willingen wieder eine Großschanze an. Die Bedingungen können dort ebenfalls sehr herausfordernd sein, daher ist Geduld gefragt“, sagte die Salzburgerin. Julia Mühlbacher landete als zweite Österreicherin auf Platz 20.
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