Ist das bitter! Julia Scheib musste am Samstag beim Riesentorlauf in Spindlermühle einen Rückschlag im Kampf um die Kristallkugel hinnehmen. Im Finale schied Österreichs heißestes Eisen aus. Der Sieg ging an die Schwedin Sara Hector.
Die Kugelentscheidung im Frauen-Riesentorlauf ist vertagt. Die vierfache Saisonsiegerin Julia Scheib schied am Samstag nach dem dritten Halbzeitrang in Spindlermühle im Finale aus. Es siegte die Schwedin Sara Hector vor den US-Amerikanerinnen Paula Moltzan (+0,18) und Mikaela Shiffrin (+0,23). Die Schweizerin Camille Rast wurde Vierte, sie liegt im Disziplinweltcup zwei Rennen vor Schluss 89 Zähler hinter Scheib. Auch Hector hat noch eine Chance auf das Kristall.
„Ich war nicht sauber am Ski, dann ist mir das Skiende bissl weggegangen. Ich hätte gerne ein gutes Ergebnis mitgenommen“, sagte Scheib im ORF-TV-Interview.
Astner beste ÖSV-Dame
Beste Österreicherin war mit einer Verbesserung um zehn Ränge Nina Astner als 13., sie sollte mit ihren soliden Saisonergebnissen damit auch ihr Olympia-Ticket gelöst haben. „Ich bin im zweiten ein bisserl besser auf den Zug gekommen. Das Steile muss ich noch üben, aber im Großen und Ganzen war es ganz okay“, sagte die 25-Jährige, für die es das zweitbeste Karriereergebnis nach dem zwölften Rang zum Jahresende am Semmering war.
Hier der Endstand:
Brunner: „Es waren zwei harte Durchgänge“
Stephanie Brunner fuhr von 29 auf 16 nach vorne. „Es ist sehr zum Raufen, dass die Ski auf diesem Schnee auf Zug bleiben. Es waren zwei harte Durchgänge“, erklärte die Tirolerin.
Platz 19 wurde es für Ricarda Haaser. Franziska Gritsch verpasste die Qualifikation für den zweiten Durchgang, ebenso wie die zu Saisonbeginn so starke Neuseeländerin Alice Robinson.
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