Gewalt in Belgien
Messerangriff bei Kurden-Demo: Mehrere Verletzte
Die Übergangsregierung in Damaskus will nun alle kurdischen Gebiete unter ihre Kontrolle bringen. Heftige bewaffnete Kämpfe sind die Folge. Tausende Menschen sind auf der Flucht, die humanitäre Lage spitzt sich zu. Um auf die Notsituation der Kurden aufmerksam zu machen, finden dieser Tage in zahlreichen europäischen Städten Solidaritätskundgebungen statt. Auch dort herrscht aufgeheizte Stimmung. In der belgischen Stadt Antwerpen gingen mit Messern bewaffnete Männer auf Teilnehmer los.
Die Demo unter dem Motto „Rojava verteidigen – Stoppt die Angriffe“ befand sich gerade in der Endphase. Die Versammlung löste sich langsam auf, als plötzlich mehrere Männer Messer zückten und stachen auf Teilnehmer ein. Laut Polizeiangaben wurden dabei mindestens sechs Menschen verletzt. Zwei befanden sich in lebensbedrohlichem Zustand.
Vier Verdächtige konnten rasch gefasst werden. Dem Vernehmen nach wird aber noch einer weiteren Person gesucht. „Es handelt sich um keinen Einzelfall sinnloser Gewalt, sondern um einen motivierten Angriff auf eine Gemeinschaft“, betonte der Sprecher von Nav-Bel, der kurdischen Diaspora-Organisation in Belgien, Orhan Kilic, geeenüber dem Sender ntv.
Polizei sieht keinen terroristischen Hintergrund
Die Polizei sieht aber bisher keinen terroristischen Hintergrund und ermittelt wegen versuchten Mordes. Kilic wies allerdings darauf hin, dass die Angreifer dem Aussehen nach Männer aus dem Nahen Osten seien und eine extremistische Gesinnung haben.









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