Von 2,9 auf 3,6 %

Vergleich zeigt: 2025 brachte satte Teuerungsrunde

Wirtschaft
19.01.2026 09:28
Porträt von krone.at
Von krone.at

Die Jahresinflation 2025 lag bei 3,6 Prozent und damit deutlich höher als die Teuerung im Jahr 2024 mit 2,9 Prozent. Dazu beigetragen hat das Auslaufen der Strompreisbremse, auch die Lebensmittelpreise zogen stark an.

Im Jahresverlauf 2025 sank die Teuerung von 3,2 Prozent im Jänner auf 2,9 Prozent im Mai, stieg im August auf 4,1 Prozent und unterschritt die 4,0-Prozent-Marke erst im Dezember wieder mit 3,8 Prozent, wie die Statistik Austria am Montag mitteilte. Die Inflation in Österreich war im Vorjahr erneut deutlich höher als in fast allen Ländern der Eurozone.

Auch Preise in Gastronomie auf hohem Niveau
Angetrieben wurde die Inflation im Vorjahr insbesondere durch höhere Strompreise aufgrund des Endes der Strompreisbremse. Während bei Nahrungsmitteln laut Statistik Austria der Preisdruck zunahm, fielen die Preisanstiege in der Gastronomie weniger stark aus als im Vorjahr, hielten sich aber auf hohem Niveau. Wohnen, Wasser und Energie waren 2025 die stärksten Inflationstreiber. Billigere Treibstoffe dämpften hingegen die Teuerung.

Stocker verspricht für 2026 „Jahr des Aufschwungs“
Bundeskanzler Christian Stocker versprach, die viel zu hohe Inflation zu zu bekämpfen. „Gemäß der 2-1-0-Formel ist es mein Ziel, die Inflation im heurigen Jahr auf zwei Prozent zu senken“, erklärte er. Die Senkung der Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel sowie Maßnahmen im Energiebereich sollen dazu betragen. „Die Senkung der Elektrizitätsabgabe, die Dämpfung der Netzkosten und der Beschluss des Billigstromgesetzes sind wichtige Schritte auf dem Weg zu günstigeren Energiepreisen“, führte Stocker weiter aus. Für 2026 prophezeit er ein „Jahr des Aufschwungs“.

(Bild: APA/BARBARA GINDL)

Inflation im Dezember bei 3,8 Prozent
Die Jahresinflation 2025 ist nach der Phase der Hochinflation in den Jahren 2022 bis 2024 die höchste seit 1993. Zum Vergleich: Im Jahr 2023 lag die Teuerung bei 7,8 Prozent.

Im Dezember belief sich die Teuerung auf 3,8 Prozent. Damit lag die Inflation erstmals seit Juli wieder unter 4,0 Prozent. Preisdämpfend wirkten im Vergleich zum Vorjahresmonat niedrigere Treibstoffpreise. Die stärksten Preistreiber im Dezember waren nach wie vor Strom und Dienstleistungen. Aber auch die Nahrungsmittelpreise stiegen spürbar.

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Loading
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

Kostenlose Spiele
Vorteilswelt