Der Motorradhersteller KTM aus dem Innviertel (OÖ) streicht bis zum zweiten Halbjahr weltweit 500 Jobs. Laut Gewerkschaft soll für die Betroffenen ein Sozialplan ausverhandelt werden.
Wenngleich es nicht völlig unerwartet kam, dass der Innviertler Motorradhersteller KTM nun auch in Verwaltung und Management den Sparstift ansetzt, überrascht die Dimension doch: Der Leitbetrieb baut, wie berichtet, 500 Jobs ab.
Oberösterreichs Arbeiterkammer-Präsident und ÖGB-Landeschef Andreas Stangl rät Betroffenen: „Nichts unterschreiben, sondern zum Betriebsrat gehen und sich beraten lassen.“
Sozialplan soll verhandelt werden
In der im Zuge der KTM-Insolvenz gegründeten Arbeitsstiftung von Land und AMS Oberösterreich – Teilnehmer können sich fortbilden und erhalten dafür finanzielle Hilfe – stehen rund 300 Plätze zur Verfügung. Zudem soll laut Stangl auch an anderen Lösungen gearbeitet werden: „Die Gewerkschaften werden sich bemühen, einen Sozialplan zu machen und die negativen Folgen für die Betroffenen abzufedern.“
„Großteil wird durch Kündigungen erfolgen“
Bis zum zweiten Halbjahr soll der Jobabbau abgeschlossen sein. Man sei bemüht, möglichst viele Stellen durch natürliche Abgänge abzubauen, hieß es von KTM selbst. Aber: „Der Großteil wird aufgrund des Zeitplans durch Kündigungen erfolgen müssen.“
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