Uneinheitliche Öffnungszeiten, schwache Frequenz, offene Zukunftsfragen: Ab Donnerstag bittet die Stadt alle Standler am Südbahnhofmarkt einzeln zum Gespräch. Ein interner Fragebogen soll zeigen, wo es wirklich hakt – und wie der Markt wieder belebt werden kann. Steht ein Neustart bevor oder bleibt am Ende doch alles beim Alten?
Nach der hitzigen Debatte rund um Öffnungszeiten und Zukunft des Südbahnhofmarktes wird es nun konkret: Ab Donnerstag startet die Stadt Einzelgespräche mit den Kojenbetreibern. VP-Stadtvize und Marktreferent Martin Hajart will sich dabei ein möglichst genaues Bild von der Situation vor Ort machen – und setzt erstmals auf einen strukturierten Dialogprozess. Im Zentrum steht der direkte Austausch mit den Marktbeschickern“, hatte Hajart bereits vor Weihnachten betont. Nun folgt die Umsetzung: Jeder Kojenbetreiber erhält einen persönlichen Gesprächstermin, vorbereitet durch einen umfangreichen Fragebogen, der Öffnungszeiten, Zusammenarbeit mit dem Marktamt und konkrete Ideen zur Belebung des Marktes abfragt.
Welche Öffnungszeiten sind sinnvoll?
Ein zentraler Punkt ist dabei die Suche nach sinnvollen Kernöffnungszeiten. Die Standler sollen angeben, an welchen Tagen und zu welchen Zeiten ihr Betrieb derzeit geöffnet ist – und welche Zeiten sie sich künftig vorstellen können. Ziel sei es, so Hajart, „aus den Rückmeldungen eine realistische Kernöffnungszeit abzuleiten“, die sowohl für Beschicker als auch für Kunden praktikabel ist. Über reine Öffnungszeiten hinaus, geht es aber um mehr: Der Fragebogen thematisiert gezielt jene Tageszeiten, an denen der Markt als besonders ruhig empfunden wird – etwa unter der Woche am Nachmittag oder am Freitag – und fragt nach Ideen für Aktionen und Veranstaltungen.
Der angekündigte Pop-up-Container wurde bereits aufgestellt. Er soll künftig als flexible Fläche für neue Nutzungsideen dienen.
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