Konsequenzen gefordert

Messerattacke zwischen Syrern sorgt für Aufsehen

Kärnten
10.01.2026 11:46

Die jüngste Messerattacke zwischen zwei jungen Syrern in der Kärntner Landeshauptstadt lässt heimische Politiker aufhorchen. Sie fordern „knallharte Konsequenzen“. 

Für politisches Aufsehen sorgt eine Messerattacke in Klagenfurt. Ein 16-Jähriger und ein 18-jähriger Mann, mit syrischer Staatsherrschaft, waren Freitagnachmittag im Bereich des Hauptbahnhofs in einen heftigen Streit geraten. Dieser eskaliert, sodass die beiden nicht nur verbal aufeinander losgingen, sondern auch körperlich, gibt die Polizei bekannt. 

Der 16-Jährige zückte ein Messer und soll seinen Kontrahenten damit verletzt haben. Das verletzte Opfer musste mit Verletzungen ins Klinikum Klagenfurt eingeliefert werden. Der 16-Jährige wurde festgenommen. 

„Rechtsstaat muss konsequent handeln“
Solche Auseinandersetzungen duldet die Politik in Kärnten nicht. „Derartige Vorfälle und Attacken haben bei uns keinen Platz – auch dann nicht, wenn sie innerhalb einer ethnischen Gruppe passieren. Gewalt ist durch nichts zu rechtfertigen. Hier braucht es klare Kante und ein hartes Durchgreifen als unmissverständliches Abschreckungssignal“, reagiert SP Landesrat und Flüchtlingsreferent Daniel Fellner am Samstag auf den Angriff und spricht dabei auch die „Hausordnung für Asylwerber“, die sich derzeit für Kärnten in Fertigstellung befinde, an.

„Dieser Messerangriff ist auf das Schärfste zu verurteilen. Gewalt ist durch nichts zu rechtfertigen – niemals. Hier ist der Rechtsstaat gefordert, mit voller Konsequenz durchzugreifen und klare, unmissverständliche Antworten zu geben“, reagiert Landeshauptmann Peter Kaiser. „Es spielt keine Rolle, ob Gewalt innerhalb einer ethnischen Gruppe passiert oder zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft. Gewalt darf und wird in unserem Kärnten keinen Platz haben.“

Knallharte Konzequenzen gefordert
Kurz darauf äußert sich auch Team Kärnten-Chef Gerhard Köfer: „Solche Gewalttaten haben in Kärnten und in Österreich nichts zu suchen. Es braucht knallharte Konsequenzen und die volle Härte des Rechtsstaates gegen den Täter. Wir brauchen keine importierte Gewalt in Österreich.“

Und der Gemeindechef von Spittal sieht sich einmal mehr bestätigt, was seine Forderung nach der Wiedereröffnung der Polizeidienststelle am Klagenfurter Hauptbahnhof angeht: „Mein diesbezüglicher Dringlichkeitsantrag wurde im Landtag einstimmig beschlossen. Die Landesregierung wurde damit beauftragt, gegenüber dem Bund die umgehende Wiederinbetriebnahme dieses zentralen Polizeipostens an einem besonders neuralgischen Punkt zu erwirken. Bis heute ist diese Forderung von der Bundesregierung ignoriert worden. Das muss sich sofort ändern.“ 

„Straffällige Asylanten abschieben“
„Wann werden endlich die gesetzlichen Regelungen geschaffen, um straffällige Asylwerber und Asylanten sofort abzuschieben. Der Schutz der Kärntner und Österreicher muss kompromisslos sichergestellt werden. Es kann nicht sein, dass nach jedem Vorfall tatenlos weitergemacht wird“, kritisiert FP-Chef Erwin Angerer.  „Der Täter sitzt in einer warmen Zelle und wird anschließend wieder auf freien Fuß gesetzt. Der nächste Vorfall ist also vorprogrammiert. Hier wird der Staat vorgeführt und für dumm verkauft.“

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