Nach Terror-Anschlag

Videoüberwachung für mehr Sicherheit in Villach

Kärnten
13.03.2026 09:30

Nach dem verheerenden Terroranschlag vor über einem Jahr rüsten die Behörden in der Draustadt nun auf. Mit vier neuen Überwachungskameras will man für Abschreckung sowie erhöhtes Sicherheitsgefühl sorgen, und Straftaten schneller aufklären können. 

Rathaus-, Haupt- und Kirchenplatz, die 10.-Oktober-Straße und Draubrücke samt -Lände, Bahnhofsvorplatz und Nikolaiplatz – diese Bereiche sollen von den vier neuen Überwachungssystemen (neben den zwei bestehenden Kameras in der Lederergasse) ins Blickfeld genommen werden. „Die Stadt hat seit längerem zusätzliche Überwachung gefordert. Zwar wurden schon bisher regelmäßig zusätzliche Kameras vor allem bei Veranstaltungen wie Fasching oder Kirchtag eingesetzt – aber die mussten jedes Mal auf- und wieder abgebaut werden“, so Bürgermeister Günther Albel.

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Besonders begrüße ich die Kameras beim Hauptbahnhof und bei der Draulände. Hier gab und gibt es immer wieder Vorfälle und Beschwerden aus der Bevölkerung.

Bürgermeister Günther Albel

Konkret wurde der Antrag auf eine zusätzliche Videoüberwachung nach dem erschütternden Terroranschlag am 15. Februar 2025 gestellt – vom Polizeikommissariat Villach. Vor allem sollen die Kameras unter anderem präventive Wirkung haben. Hinsichtlich der Vorbeugung von Straftaten. Aber auch das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung soll damit gestärkt werden. So gebe es beim Hauptbahnhof und bei der Draulände immer wieder Vorfälle und Beschwerden aus der Bevölkerung. 

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Dies ist eine maßgeschneiderte Maßnahme, die dem berechtigten Sicherheitsbedürfnis der Menschen in Villach Rechnung trägt.

Innenminister Gerhard Karner

Weswegen es auch wichtig sei, dass die Videoüberwachung nicht verdeckt, sondern für alle offensichtlich stattfindet, wie es offiziell heißt. Aber die Hightech-Augen sollen auch bei der Aufklärung bereits verübter Straftaten helfen. Wird diese aufgezeichnet, kann das Videomaterial auch für die kriminalpolizeiliche Ermittlung als Sachbeweis herangezogen werden. In der Regel werden die Aufzeichnungen für 48 Stunden gesichert.

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Videoüberwachung an ausgewählten, öffentlichen Orten kann ein wesentliches Instrument zur Kriminalitätsbekämpfung sein.

Landespolizeidirektorin Michaela Kohlweiß

„Werkzeug zur Kriminalitätsbekämpfung“
Und diese können im Anlassfall durch die Kripo angefordert werden. Außerdem haben die Beamten in der Polizei-Hauptdienststelle jederzeit auf die Überwachungsbilder Zugriff. Kärntens Landespolizeidirektorin Michaela Kohlweiß: „Videoüberwachung an ausgewählten Orten kann ein wesentliches Instrument zur Kriminalitätsbekämpfung sein. Daher war es wichtig, mit der Stadt Villach einen intensiven Dialog darüber zu führen, auf welchen Plätzen die Überwachung forciert werden muss.“

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