Piste statt Schanze

Die Daumendrückerin gibt auf der „Kälberloch“ Gas

Vorarlberg
07.01.2026 18:55

Am Donnerstag steht in Zauchensee das erste Training für die Weltcupabfahrt der Damen am Samstag auf dem Programm. Mit dabei wird auch eine junge Österreicherin sein, die in den vergangenen Tagen immer wieder im Fernsehen zu sehen war: als Daumendrückerin von Skispringer Jonas Schuster.

Nachdem Victoria Olivier zu Jahresbeginn schon den Weltcup-Riesentorlauf in Kranjska Gora (Slo) aus gesundheitlichen Gründen auslassen musste, fehlt die 21-Jährige aus Au jetzt auch beim Speedwochenende in Zauchensee, wo am Samstag eine Abfahrt und am Sonntag ein Super-G auf der „Kälberlochpiste“ ansteht.

Im Vorjahr feierten Leonie Zegg (li.) und Victoria Olivier beim Europacup in Zauchensee. Beim ...
Im Vorjahr feierten Leonie Zegg (li.) und Victoria Olivier beim Europacup in Zauchensee. Beim Weltcup diese Woche wird nur Zegg dabei sein.(Bild: GEPA)

Sechs Vorarlbergerinnen in der „Zauch“
Dennoch werden am Donnerstag im ersten Training mit Magdalena Egger, Ariane Rädler, Nina Ortlieb, Emily Schöpf, Leonie Zegg und Vanessa Nußbaumer gleich sechs Vorarlbergerinnen aus dem Starthaus gehen. Während Nußbaumer aber mit der Vorläufer-Rolle vorliebnehmen muss, kann sich Zegg nach ihrem Europacup-Debütsieg – die 21-Jährige gewann vor Weihnachten die Abfahrt in St. Moritz – im zweiten Training für ihre Weltcuppremiere empfehlen. „Sollte ich das tatsächlich schaffen, wäre es natürlich ein toller Bonus. Grundsätzlich gilt mein Fokus aber weiterhin dem Europacup“, sagt die Lecherin.

Gute Erinnerungen 
Dass sie in Zauchensee schnell ist, bewies die Head-Pilot – die in den letzten Tagen Freund Jonas Schuster bei der Vierschanzentournee die Daumen drückte – im Vorjahr. Da holte sie als Dritte ihr erstes EC-Podest. „Da sind wir allerdings nur vom Super-G-Start weggefahren“, erklärt „Zeggi“. „Mir sollte aber auch der obere Teil liegen.“

Emily Schöpf gab im Dezember in St. Moritz ihr Comeback nach Kreuzbandriss.
Emily Schöpf gab im Dezember in St. Moritz ihr Comeback nach Kreuzbandriss.(Bild: GEPA)

Schöpf will in die Punkte
Die Vorfreude auf „Zauch“ ist auch bei Schöpf groß, die zuletzt – wie Zegg – einige Super-G-Trainings in der Heimat von Michael Walchhofer absolvieren konnte: „Das ist eine Strecke, die mir taugt und nachdem es zuletzt in Val d’Isere knapp nicht mit Punkten geklappt hat, hoffe ich, dass es hier funktioniert.“

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