Der überlegene Gesamtführende Domen Prevc hat vor drei Österreichern die Qualifikation für den Abschlussbewerb der Vierschanzen-Tournee in Bischofshofen gewonnen. Der Slowene setzte sich am Montag bei eisigen Temperaturen mit der Höchstweite von 140 m klar vor Stephan Embacher, Jan Hörl und Daniel Tschofenig durch. Hinter dem ÖSV-Trio folgten Ex-Tournee-Sieger Ryoyu Kobayashi aus Japan und der Deutsche Philipp Raimund.
Innsbruck-Sieger Ren Nikaido landete vor 4.250 Zuschauern auf Platz acht. Jonas Schuster wurde Zehnter, auch Stefan Kraft (13.) und Manuel Fettner (15.) kamen noch ins erweiterte Spitzenfeld. Zehn der elf angetretenen Österreicher sind am Dienstag im Bewerb mit dabei. Der in Oberstdorf und Garmisch triumphierende Prevc geht mit mehr als 40 Punkten Vorsprung auf Hörl und Embacher in das Dreikönigsspringen (16.30 Uhr/live im sportkrone.at-Ticker).
Hier das Ergebnis:
Hier der Stand in der Tournee-Wertung:
Hörl muss „inneren Schweinehund zügeln“
In der Qualifikation lag Embacher mit 138 m 6,2 Punkte hinter Prevc. „Am Tisch fehlt mir noch ein bisschen was, da kann ich noch was herausholen. Ein bissl was geht mir noch ab, aber es sind schon sehr gute Sprünge“, sagte der 19-jährige Innsbruck-Dritte. Mit zwei noch etwas besseren Sprünge könne er Prevc beim Finale möglicherweise wieder ärgern, so der Tiroler.
Hörl kam auf 137 m und büßte 9,3 Zähler auf Prevc ein, die beiden Trainingsdurchgänge hatte er noch klar vor dem Slowenen gewonnen. In der Qualifikation habe er es aber übertrieben, so Hörl, das gelte es im Wettkampf zu vermeiden. „Ich muss meinen inneren Schweinehund ein bisschen zügeln“, sagte der Salzburger. Sollten ihm perfekte Sprünge glücken, könne er Prevc wieder etwas kitzeln. Titelverteidiger Tschofenig gelang kein idealer Quali-Versuch. „Angefühlt hat er sich nicht gut, aber er war doch halbwegs was wert. Wir haben noch einiges an Potenzial“, sagte der viertplatzierte Tschofenig.
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