Lothar Matthäus sieht für Alexander Nübel kaum Chancen, sich beim FC Bayern durchzusetzen. „Es ist ein Problemfall“, schrieb der Weltmeister von 1990 in seiner Kolumne für Sky.
Seit 2020 steht Nübel beim FC Bayern unter Vertrag, viel Zeit verbrachte der gebürtige Paderborner seither jedoch nicht an der Isar. Nach zwei Jahren in Monaco wurde der Keeper 2023 an den VfB Stuttgart verliehen, wo er sich als Nummer eins zwischen den Pfosten etablieren konnte.
„Geschichte nicht stabil genug“
Dass er sich im Falle einer Rückkehr auch in München gegen seine Konkurrenz durchsetzen kann, glaubt Matthäus allerdings nicht. „Nübel ist seit fast fünf Jahren verliehen. Diese Geschichte ist für mich nicht stabil genug, dass man Vertrauen hat zu Nübel. Es ist ein Problemfall“, so der 64-Jährige.
Beim deutschen Rekordmeister ist nach wie vor Manuel Neuer die Nummer eins, außerdem konnten die Münchner mit Jonas Urbig ein vielversprechendes Talent für die Zukunft verpflichten. Viermal stand der 22-Jährige in der laufenden Saison bereits für die Bayern im Tor. „Urbig ist auch noch sieben Jahre jünger als Nübel. Da sprechen viele Faktoren für Urbig, der das seit einem Jahr wirklich gut macht“, sieht Matthäus den Euskirchener im Rennen um die Neuer-Nachfolge vor Nübel.
Für Letzteren sieht Lothar drei Optionen: „Er kehrt nach München zurück – daran glaube ich eher weniger. Eine weitere Leihe – dann müsste Bayern weiter Gehalt übernehmen. Man einigt sich auf ein Ende mit einer Abfindung – und Nübel hat einen neuen Verein in Sicht.“ Es wäre durchaus realistisch, dass Stuttgart den Keeper fix verpflichten will. Das Problem: „Dort verdient kein Spieler so wie Nübel bei Bayern.“
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