Erfolg in Lillehammer

ÖSV-Adler überragend! Dreifachsieg zum Auftakt

Ski Nordisch
22.11.2025 17:45

Rot-weiß-roter Jubel in Lillehammer! Daniel Tschofenig hat das erste Einzelspringen der neuen Skisprung-Saison der Herren von der Großschanze für sich entschieden. Der ÖSV-Adler setzte sich am Samstag vor seinen Teamkollegen Jan Hörl und Stefan Kraft durch.

Österreichs Skispringer knüpfen an die Erfolge der Vorsaison nahtlos an. In einem engen Auftaktbewerb war es der Gesamtweltcupsieger der Vorsaison, der sich den Sieg in Lillehammer sicherte.

Hier der Endstand:

Zur Halbzeit hatte noch Teamkollege Kraft die Führung inne, am Ende musste dieser sich knapp Tschoffenig und auch noch Hörl beugen. Der Halbzeit-Zweite Domen Prevc aus Slowenien landete auf dem vierten Platz. 

Kraft verpasste Nykänen-Marke im Rückenwind-Finale
„Heute hätte ich so viel Geld verspielt. Ich habe den Sieg überhaupt nicht erwartet, umso cooler, dass es passiert ist“, sagte Tschofenig, der nach Schwierigkeiten im Training ausgerechnet im Bewerb seine besten Sprünge (133/129 m) auspackte. „Wenn die Anspannung dazukommt, schaffe ich es, die kleinen Hindernisse zu übergehen und einfach voll anzugreifen“, sagte der Kärntner im ORF bereits nach dem ersten Durchgang, in dem er Platz vier belegte.

Drei ÖSV-Adler auf dem Stockerl
Drei ÖSV-Adler auf dem Stockerl(Bild: EPA/Geir Olsen)

Am Tag nach Platz drei im Mixed-Team verpasste es Kraft (138/120) als Halbzeitleader um 5,2 Punkte, mit seinem 46. Erfolg im Weltcup mit der ewigen Nummer zwei, Matti Nykänen, gleichzuziehen. „Es war schon sehr schwer. Über ein Stockerl zum Start rege ich mich nicht auf“, sagte Kraft, der angesichts von Plus 37 Windpunkten im Rückenwind-Finale nicht hadern wollte. „Wenn er im Korridor ist, ist er im Korridor. Das kommt irgendwann zurück.“

Schwache Norweger
Hörl sprang in der enorm engen Konkurrenz von fünf auf zwei. „Laut Ergebnis machen wir so weiter, wie wir die Saison aufgehört haben. Megacool, Team Österreich ist wieder stark vertreten – das macht mich sehr stolz“, sagte Hörl und meinte angesichts eines zuvor nörgelnden Tschofenig: „Hut ab, mental sehr stark. Aber da ist eine Rechnung offen – wenn er sich jedes Mal so down macht ...“

Bester der wenig überzeugenden Gastgebernation war Marius Lindvik als 16. Er und Johann Andre Forfang durften nach kurzen Sperren nach dem norwegischen Anzug-Skandal bei der WM wieder starten. Ernüchternd begann die Saison auch für Deutschlands Topspringer. Karl Geiger verpasste den zweiten Durchgang, bereits in der Qualifikation waren Vorjahressieger Pius Paschke und Andreas Wellinger gescheitert. Philipp Raimund hielt als Sechster die Fahne hoch.

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