Nur 0,3 Punkte haben Tomofumi Naito am Sonntag beim Skiflug-Weltcup am Kulm auf einen sensationellen Podiumsplatz gefehlt. Der vierte Platz ist dennoch sein bisher größter Einzelerfolg – dabei hat das Wochenende gar nicht gut begonnen. Am Ende musste ihm sogar ein Kontrahent seine Skier leihen.
Zuerst musste Naito schon aufgrund von technischen Schwierigkeiten am Flughafen von Tokio seinen Flug umbuchen. Dadurch verpasste er das erste Fliegen am Kulm, konnte seine Reise nach Europa – anders als Teamkollege Ren Nikaido, der nach Kriegsbeginn im Nahen Osten am Flughafen von Dubai festsaß – aber doch noch erfolgreich abschließen.
Seine Skier schafften die Reise aber nicht und blieben in Japan zurück. Glücklicherweise ist der Zusammenhalt im Skisprung-Zirkus groß, und Kontrahent Jules Chervet aus Frankreich lieh Naito Skier aus. Und diese schienen einwandfrei zu funktionieren.
Nur im Team war er besser
Schon in der Qualifikation für das Fliegen am Sonntag zeigte der Japaner mit einem zehnten Platz auf – im Bewerb selbst gelang dann fast eine Sensation. Naito verpasste einen Stockerlplatz nur um 0,3 Punkte. Für den 33-Jährigen ist es dennoch das beste persönliche Ergebnis.
Lediglich als Teil der japanischen Skiflug-Mannschaft konnte er mit der Goldmedaille im Team-Bewerb bei der WM im Jänner noch besser abschneiden. Damals sogar mit seinen eigenen Skiern.
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