U-Haft beantragt

Mord in Wien: Verdächtiger mit Erinnerungslücken

Österreich
18.02.2014 14:28
Nach der Bluttat in Wien-Brigittenau - eine 20-jährige Niederösterreicherin wurde erstochen in der Wohnung ihres Ex-Freundes gefunden - hat nun der Tatverdächtige (33) ausgesagt, sich an kaum etwas erinnern zu können. Er meinte bloß, die 20-Jährige habe ihn zuerst mit einem Messer attackiert. Er wisse allerdings nicht, ob er ihr ebenfalls in den Bauch gestochen habe.

Der mutmaßliche Täter hatte sich am Montag im Beisein seines Anwalts im Wiener Landeskriminalamt gestellt und war nach seiner Einvernahme ins Landesgericht überstellt worden. Bei den Befragungen durch die Polizei zeigte der 33-Jährige aber offenbar Erinnerungslücken.

Er sei allein zu Hause gewesen, als seine Ex-Freundin zu ihm kam. Die Frau habe ihm dann einen Bauchstich versetzt, daraufhin sei er blutüberströmt zusammengebrochen. Als er wieder wach wurde, sei die Frau neben ihm gelegen, gab der Verdächtige zu Protokoll. Die Staatsanwaltschaft Wien beantragte nun U-Haft für den 33-Jährigen.

WEGA entdeckt Leiche in Wohnung
Die blutüberströmte Leiche der 20-Jährigen aus Neulengbach in Niederösterreich war am Donnerstag in der Wohnung des Tatverdächtigen gefunden worden. Die junge Frau wollte am Dienstag zu dem 33-Jährigen nach Wien fahren. Als sie am Mittwoch nicht an ihrem Arbeitsplatz aufgetaucht war, meldeten die Eltern die junge Frau als vermisst.

Nach einem Hinweis aus dem Freundeskreis, dass sich die junge Frau in der Wohnung ihres Ex-Freundes in der Treustraße aufhalten könnte, brachen Beamte der Sondereinheit WEGA die Tür auf und fanden die Leiche der Frau im Wohnzimmer.

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