Ich rege mich über so etwas auch gerne auf - nur in Russland nicht. Da kann mich nichts umwerfen. Da habe ich in vier Jahrzehnten ganz andere Sachen erlebt.
In der Zeit, als es keine Handys und Computer gab, war es ein Lotteriespiel, die Nachrichten in die Redaktion zu übermitteln. Da mussten wir aus dem Stadion ins Hotel fahren und die Deschurnaja, die Etagenfrau, bitten, eine Telefonleitung nach Wien zu bestellen.
Das konnte einige Stunden dauern, in denen man von Minute zu Minute um Jahre alterte! Zur Sicherheit hatte ich immer ein paar sehr gefragte Nylonstrümpfe dabei - mit dem kleinen Geschenk kam die Leitung doch ein Stündchen früher...
Die Übermittlung in den 70er- und 80er-Jahren funktionierte teils über ein Fernschreibgerät, wobei in Moskau dann häufig das Problem auftauchte, dass es nur eine Tastatur in Kyrillisch gab. Deshalb schwärme ich wirklich in Sotschi über Internet und Handys. Auch wenn die Leitungen einmal kurz ausfallen sollten.








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