Führerschein-Causa

Zaubertricks und Gänseblümchen im Landtag

Vorarlberg
02.10.2025 14:44
Porträt von Vorarlberg-Krone
Von Vorarlberg-Krone

In Hochform zeigte sich am Mittwoch die Opposition bei der Sitzung des Vorarlberger Landtags rund um die Führerscheincausa. Wie berichtet, waren die Durchfallquoten bei der Führerscheinprüfung im Ländle exorbitant hoch. Die Vermutung, dass dies aus Gründen der Bereicherung geschehen ist, liegt nahe.  

Ist Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP) ein Magier? Laut SPÖ-Chef Mario Leiter schon: „Sie nehmen den Zauberstab, stellen eine Zauberkiste auf und sagen: Simsalabim, die Führerscheincausa ist dahin. Und wenn Sie das nicht persönlich schaffen, dann bedienen Sie sich, Herr Landeshauptmann, Ihrer Zauberlehrlinge.“ Deutliche Worte fand auch Fabienne Lackner (Neos): Auch sie wirft Wallner vor, geschwiegen zu haben – „Tage, Wochen“ – anstatt Transparenz walten zu lassen und die Dinge offen anzusprechen.

Die stv. Grünen-Klubobfrau Eva Hammerer erzählte, dass sich junge Menschen bei ihr gemeldet hätten, die gleich mehrfach bei der Führerschein-Prüfung durchgefallen seien. Hammerer zählte die fadenscheinigen Gründe für den Misserfolg auf: So hätte unter anderem schon ein „übersehenes Gänseblümchen“ gereicht, um keinen Schein zu bekommen.

„Überstrenges Vorgehen“
Markus Wallner rechtfertigte sich am Mittwoch, indem er meinte, dass in der Landesregierung niemand die hohen Durchfallquoten gewollt habe, es sei wohl „überstreng“ vorgegangen worden. Wie berichtet, steht der Verdacht im Raum, dass die hohen Quoten absichtlich herbeigeführt wurden, damit sich einige wenige daran bereichern können.

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