Wenig überzeugend war die Ausrede eines Rasers, den Beamte der Vorarlberger Landesverkehrsabteilung am Freitagabend aus dem Verkehr gezogen haben. Der Mann gab an, dass ihm gar nicht aufgefallen war, wie schnell er unterwegs war.
Wer die Lustenauer Zellgasse (L41) in Vorarlberg kennt, weiß: Es wird eng! Der eine oder andere Lenker klappt sogar den linken Außenspiegel ein, denn immer wieder passiert es, dass ein solcher verloren geht. Bisweilen landen die Fahrzeuge auch in einem der Riedgräben, die sich auf beiden Seiten befinden.
Strecke für Raserduelle bekannt
Nicht sehr überzeugend klingt also die Erklärung jenes Mannes, der am Freitag gegen 18.30 Uhr mit sage und schreibe 132 km/h durchs Ried bretterte. Gegen ihn spricht zudem die Tatsache, dass die Strecke bekannt für Raserduelle ist – auch bei der Polizei. „Die nur etwa vier Meter breite Straße weist zudem Reifenabriebspuren auf, die auf weitere riskante Fahrmanöver anderer Fahrzeuglenker hindeuten“, hielt die Exekutive in ihrem Bericht fest.
Führerschein und Auto weg
Ebenso schnell wie der geschnappte Raser unterwegs war, waren dann auch dessen Führerschein und Pkw einkassiert. Das beschlagnahmte Fahrzeug dürfte der Mann nicht mehr wiedersehen und auch von seinem Führerschein wird er sich für längere Zeit verabschieden müssen. Gegen ihn wurden entsprechende verwaltungsrechtliche Maßnahmen eingeleitet.
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