Studierende, Mitarbeiter und Lehrende von der Linzer Med-Uni müssen in Zukunft immer daran denken, ob sie ihre Berichtigungskarte eingesteckt haben. Der Grund dafür ist ein trauriger: Aufgrund ständiger Vandalenakte ist der Campus nicht mehr frei zugänglich.
Vier Jahre nach der Eröffnung ist der JKU Med Campus im Spitalsviertel nicht mehr frei zugänglich. Seit 30. Juli benötigt man für den Zutritt eine Berechtigungskarte. „Es gab schon über mehrere Jahre hinweg Probleme mit Vandalismus in den Gebäuden am Med Campus. Wir haben versucht, durch bewusstseinsbildende Maßnahmen wie Flyer, Gespräche und Plakate vor allem Jugendliche der Umgebung zu erreichen“, heißt es aus der Presseabteilung der Kepler-Uni.
Auch Streetworker wurden eingesetzt
Dabei wurden auch Magistrat, Polizei sowie Schulleitung der angrenzenden Diesterwegschule eingebunden und Streetworkern eingesetzt. „Leider hat all das zu keiner Verbesserung der Lage geführt und Vandalenakte wie angesprühte Wände, Überschwemmungen oder heruntergerissene Behälter gingen weiter“, bedauert man seitens der JKU. Die Uni hat daher den Zugang beschränkt. Nur wer im Besitz einer Berechtigungskarte ist, kann die Uni betreten – das gilt für Studierende, Lehrende oder auch Mitarbeiter.
Die nahe gelegene Diesterwegschule sorgte in der Vergangenheit immer wieder für Schlagzeilen. Nach mutwilligen Zerstörungen und Schüssen auf das Schulgebäude wird die Bildungseinrichtung mit 13 Kameras überwacht, zusätzlich wurde ein Zaun aufgestellt.
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