Mit den begehrten fünf Sternen durften sich sechs Testkandidaten dekorieren. "Ausreißer mit horrenden Werten bei Front- und Seitencrash und nicht einmal drei Sternen, wie diesmal der Chevrolet Matiz, kommen aber immer wieder vor", zieht ÖAMTC-Cheftechniker Max Lang Bilanz. "Die Insassensicherheit steigt insgesamt weiter. Kinder sind im Auto zunehmend sicherer unterwegs, aber immer noch nicht gleich gut geschützt wie Erwachsene."
Kinder sind schlechter geschützt als Erwachsene
Die Ergebnisse bei der Kindersicherheit werden bei jeder Crashtest-Generation kontinuierlich besser. Sechs Autos haben mit vier (von fünf möglichen) Sternen abgeschnitten: VW Fox, Seat Leon, Fiat Croma, Mazda 6, Peugeot 407 Coupé und Citroen C6. "Über vier Sterne hinaus kam bisher noch kein Fahrzeug", so "Konsument"-Redakteur Peter Blazek.
Vorbildlicher Fußgängerschutz
Eine kleine Sensation konnte der Citroen C6 für sich verbuchen, der mit einem innovativen Konzept als erstes Auto die Höchstwertung von vier Sternen im Fußgängerschutz erreichte. Eine aktive Motorhaube springt in Sekundenbruchteilen auf, wenn ein Zusammenstoß mit einem Fußgänger registriert wird. Dadurch werden Aufprallenergien abgefedert und schwere Kopfverletzungen vermieden. "Derartige gezielte Designlösungen sind aber rühmliche Ausnahmen. Der Fußgängerschutz wird von den Autoherstellern noch immer nicht in dem Maße weiterentwickelt, wie die Insassensicherheit", kritisiert Blazek. Enttäuschende Ergebnisse lieferten etwa der Mitsubishi Colt, der Fiat Croma und der Mazda 6 mit jeweils nur einem mickrigen Stern. Mit null Punkten im Fußgängerschutz schoss der Jeep Grand Cherokee den Vogel ab: "Dieses Resultat ist unter jeder Kritik", so Blazek weiter. Bei einem Unfall wäre ein Fußgänger zumindest schwer verletzt. Offenbar ist ein Jeep eher dafür gebaut, Elefanten zu töten, als Fußgänger zu schützen.
Die Fünfstern-Autos:
Die Vierstern-Autos:
Beim Chevrolet Matiz, dem schlechtesten Fahrzeug in der Testserie, wurde der dritte Stern abgewertet, weil dem Fahrer bei einem Crash lebensgefährliche Brustverletzungen drohen.








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