Im ersten Satz in der O2-Arena waren Paes/Stepanek die deutlich besseren Aufschläger, sie ließen keinen einzigen Breakball zu und nützten eine von sieben Chancen, um Peya/Soares das Service abzunehmen. Der Aufschlagverlust von Peya zum 2:4 war entscheidend. "Am Anfang waren wir sicher ein wenig nervös", gab Peya zu. Im zweiten Durchgang präsentierten sich Peya/Soares aber von einer besseren Seite. Peya brachte dreimal seinen Aufschlag durch, dabei zum 4:3 auch mit Glück, genauso wie sein Partner. Das entscheidende Break gelang ihnen dann zum 7:5-Endstand.
"Wir haben nie ein Rezept von der Grundlinie gefunden"
Im Champions-Tiebreak lagen Peya/Soares aber schnell zurück, kamen zwar noch auf 5:6 heran, gerieten dann aber durch leichte Fehler wieder in Rückstand und zogen nach Abwehr von drei Matchbällen mit 8:10 den Kürzeren. "Wir haben schlecht reingefunden, nicht gut serviert. Wir haben nie ein Rezept von der Grundlinie gefunden und viel zu viele Fehler gemacht, vor allem bei den zweiten, dritten Bällen, was sonst unsere Stärke ist", so Peya.
Peya/Soares haben damit genauso wie Granollers/Lopez ihr erstes Spiel verloren, Marrero/Verdasco liegen aufgrund eines 2:0-Sieges zum Auftakt vor Paes/Stepanek an der Spitze der Gruppe B. "Wir haben jetzt noch zwei Chancen, das ist das Gute am Gruppensystem. Bei jedem anderen Turnier wären wir jetzt schon draußen, so lebt aber die Chance noch und die wollen wir nützen", gab sich Peya kämpferisch.









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