"Die jüngsten Enthüllungen zur Überwachung haben in den USA und im Ausland ernste Bedenken hervorgerufen", hieß es. Die Unternehmen wehren sich gegen Vorwürfe, die NSA bei dem massiven Datensammeln zu unterstützen.
Bisher forderten sie von den Behörden erfolglos, dass sie Einzelheiten zu ihrer Zusammenarbeit mit den Geheimdiensten offenlegen dürfen. Die IT-Konzerne bekräftigten, dass mehr Transparenz die "falschen Berichte" widerlegen würde, wonach sie den Geheimdiensten einen direkten Zugriff auf ihre Server erlauben.
Geheimdienst soll Datenzentren direkt angezapft haben
Die Internetfirmen reagierten mit dem Brief auf einen Bericht der US-Tageszeitung "Washington Post", dass die NSA auch die internen Datennetzwerke von Google und Yahoo angezapft habe. Mit dem "Muscular" genannten Programm habe der Geheimdienst Zugriff auf die E-Mails von Hunderten Millionen Nutzern - darunter auch US-Bürger (siehe Infobox). Die NSA bestreitet die Darstellung der Zeitung.
Die von "Muscular" betroffenen Unternehmen reagierten empört auf die Berichte. Google-Vorstandsvorsitzender Eric Schmidt sagte am Montag im Gespräch mit dem "Wall Street Journal": "Wenn es wahr ist, dass die NSA sich zwischen Googles Datenzentren geschaltet hat, wäre das wirklich unverschämt."











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