Krone Plus Logo

UNESCO-Weltkulturerbe

Burgenlands Blaudruck erobert Japan und die USA

Burgenland
05.04.2025 11:00

Alles begann vor mehr als 100 Jahren mit einer blauen Arbeitsschürze. Mit dem Aussterben der Blaudruckei geriet das Stück Stoff fast in Vergessenheit. Im Burgenland gibt es noch eine Werkstatt, die die uralte Drucktechnik beherrscht. So erfolgreich, dass man sich sogar in Übersee um die Produkte reißt. 

Die burgenländische Blaudruckerei Koó in Steinberg-Dörfl ist eine der letzten aktiven Werkstätten Europas. Gegründet wurde sie 1921 von Josef Koó, zu einer Zeit, als Blaudruck noch ein gängiges Handwerk war und die Männer im Burgenland bei der täglichen Arbeit am Feld, sonntags in der Kirche oder auch beim Baden noch eine traditionelle blaue Halbschürze trugen – die sogenannte „Fiata“. In den 1960er-Jahren sperrten die meisten Blaudruckbetriebe jedoch zu, weil sich das Geschäft nicht mehr rentierte. Im Hause Koó war das anders. Da hing das Herz weiterhin am Blaudruck.

Weiterlesen mit Ihrem digitalen Zugang
Paywall Skeleton
Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Burgenland
05.04.2025 11:00
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.

6° / 8°
Symbol bedeckt
6° / 9°
Symbol bedeckt
6° / 8°
Symbol bedeckt

krone.tv

Top 3
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung