Der Fall eines Rieder Berufsschülers, der mit dem Finger im Bett stecken geblieben und von der Feuerwehr befreit werden musste, ist kein Einzelschicksal. Immer wieder sperren und klemmen sich Kinder und Teenager ein – und dabei gibt's durchaus skurrile Szenen. Und nicht immer hilft der „Traumabär“, die Tränen zu trocknen.
Warum der Bursch mitten in der Nacht seinen Zeigefinger durch das Loch des Lattenrostes über ihm im Stockbett gesteckt hatte, weiß wohl nur er. Doch die Aktion sorgte im Internat der Berufsschule in Ried im Innkreis für einen ausgewachsenen Feuerwehreinsatz. Denn der Finger blieb stecken, wurde immer dicker. Ein abschwellendes Gel der Sanitäter nützte nichts mehr, also griffen die Feuerwehrleute zu Säge und Zange, schnitten den Schüler aus dem Bett. Bis auf Häme und Spott seiner Mitschüler sind keine Dauerfolgen für ihn zu befürchten.
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