Im November haben Unbekannte 720 (!) Liter Hausmüll von einer Autobahnbrücke auf die A9 in der Steiermark gekippt. Jetzt hat die Polizei neun Verdächtige zwischen 17 und 23 Jahren ausfindig gemacht. Sie sollen für eine ganze Reihe an Delikten verantwortlich sein.
Es war dunkel und nebelig, als am 10. November 2024 jemand plötzlich ganze 720 Liter Hausmüll, vor allem Plastik und Katzenfutterdosen, auf einem Fahrstreifen der A9 in Richtung Süden regnen ließ. Die Polizei stufte den Vorfall als Gemeingefährdung ein und begann mit akribischen Ermittlungen.
Verdächtige gefasst
Jetzt konnten Autobahnpolizisten und Beamte der PI Leibnitz eine Tätergruppe aus neun Verdächtigen ausforschen. Sie könnten aber noch für viel mehr Straftaten verantwortlich sein.
14 Straftaten, Tausende Euro Schaden
Die neun Verdächtigen sind zwischen 17 und 23 Jahre alt und aus dem Bezirk Leibnitz. Ganze 14 Delikte könnten auf ihr Konto gehen: „So sollen die Leibnitzer zwischen Mai 2024 und Jänner 2025 vier Fahrzeugtanks aufgebohrt und mehrere Hundert Liter Treibstoff gestohlen haben. Von drei abgestellten Fahrzeugen sollen sie Reifen samt Felgen und Karosserieteile gestohlen haben“, informiert die Polizei.
Auch ein Moped, ein Motocross, Kennzeichen und Zubehör sind verschwunden, teilweise soll die Bande dafür eingebrochen haben. Außerdem stachen sie einen Reifen auf. Manche der jungen Männer sind „umfassend geständig“ laut Polizei – sie wurden angezeigt.
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