07.07.2013 17:04 |

Tour de France

Froome verteidigt auf neunter Etappe das Gelbe Trikot

Chris Froome hat seine am Samstag eroberte Gesamtführung bei der 100. Tour de France auf der zweiten Pyrenäen-Etappe trotz zahlreicher Angriffe der Konkurrenz behalten. Der Brite wurde am Sonntag auf dem neunten Abschnitt von Saint-Girons nach Bagneres-de-Bigorre mit fünf Bergwertungen mehrmals erfolglos attackiert. Allerdings war der Sky-Profi den Großteil der Etappe auf sich alleine gestellt, weil keiner seiner Teamkollegen um den weit zurückgefallenen Richie Porte dem Tempo folgen konnte.

Froome geht mit 1:25 Minuten Vorsprung auf den neuen Zweiten Alejandro Valverde (Movistar) aus Spanien in den ersten Ruhetag am Montag. Dritter ist der Niederländer Bauke Mollema (Belkin/1:44). Alberto Contador hat auf Platz sechs 1:51 Minuten Rückstand.

Tagessieg für Martin
Den Tagessieg sicherte sich der Ire Daniel Martin. Der 26-jährige Garmin-Profi gewann den Sprint gegen seinen dänischen Fluchtgefährten Jakob Fuglsang, im Vorjahr Sieger der Österreich-Rundfahrt. "Zum Glück hatte Fuglsang aufgeschlossen, denn alleine wäre ich nicht durchgekommen. Ich habe 20 Kilometer vor dem Ziel gebetet, dass wir eingeholt werden, weil meine Beine geschmerzt haben. Es war eine unglaubliche Teamleistung, deshalb musste ich es für die Jungs bis ins Ziel bringen", so Martin nach seinem ersten Tour-Etappenerfolg.

Froome und seine schärfsten Rivalen im Kampf um das Gelbe Trikot kamen 20 Sekunden später ins Ziel. Besonders Valverde, einst überführter und später gesperrter Kunde des verurteilten Dopingarztes Eufemiano Fuentes, wollte es mehrere Male wissen. Aber obwohl Froome schon auf dem Peyresourde 95 Kilometer vor dem Ziel isoliert war, hielt er erfolgreich dagegen. Er widerstand in einem packenden Kampf der spanischen Allianz aus Valverde und dem ebenfalls bereits dopinggesperrten zweifachen Toursieger Contador.

Porte musste früh passen
Das Tempodiktat von Sky am Samstag hatte nur bei Froomes Teamkollegen Spuren hinterlassen. Auch der als Zweiter ins Rennen gegangene Australier Porte musste früh passen. Er fiel schon am zweiten Anstieg, dem Col de Mente, zurück und fand nie mehr Anschluss zur Spitze. Er kam schließlich 18 Minuten nach den Besten ins Ziel.

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