Mit zwei Top-10-Platzierungen, aber ohne Stockerlplatz bei der Generalprobe reisen Österreichs Technikerinnen zur Heim-Weltmeisterschaft nach Saalbach-Hinterglemm. Kritische Worte gibt’s nun von ÖSV-Techniktrainer Klaus Mayrhofer.
Katharina Liensberger fehlten am Donnerstag beim Slalom in Courchevel als Vierte 0,16 Sekunden auf Platz drei. „Ich spare mir das wohl ein bisschen auf“, meinte die Vorarlbergerin im ORF-Interview im Hinblick auf den WM-Slalom am 15. Februar. Zweimal stand Liensberger in dieser Saison auf dem Podest, das auch im letzten Slalom vor der WM in Reichweite war. Die klare Nummer eins im ÖSV-Slalomteam rutschte aber im zweiten Durchgang einen Platz zurück.
„Das war enttäuschend“
Sie ist „eigentlich eine gute Finisherin, das war enttäuschend“, meinte Trainer Klaus Mayrhofer. Auch Liensberger selbst sieht in den gut zwei Wochen bis zum Saisonhöhepunkt noch Luft nach oben. „An den Schrauben muss ich noch drehen, das Limit finden und dann sauber durchziehen“, sagte sie.
Katharina Huber schaffte als Achte ihr erstes einstelliges Ergebnis in dieser Saison, Katharina Truppe (11.) verpasste die Top-10 knapp. „Mit Kathi Truppe und Kathi Huber bin ich nicht ganz zufrieden, da hätte ich mir mehr Angriff, mehr Attacke nach vorne erwartet. Das war für mich zu wenig - muss ich ehrlich sagen“, so Mayrhofer.
Gute WM-Karten für Gallhuber
Wer neben dem Trio das vierte WM-Ticket für den Slalom bekommt, wird noch in dieser Woche entschieden. Die besten Karten dürfte Katharina Gallhuber haben, auch wenn Lisa Hörhager als viertbeste ÖSV-Läuferin mit Rang 16 ihr bestes Weltcup-Ergebnis schaffte.
Gallhuber war bei ihrem Comeback nach zweimonatiger Verletzungspause gut unterwegs, ehe sie im zweiten Durchgang kurz vor dem Ziel einfädelte. „Sie hat sehr viel Herz gezeigt. Sie hat gezeigt, dass sie eine Rennfahrerin ist, das braucht man sicher auch bei einer WM“, sagte Mayrhofer. Franziska Gritsch hat die Qualifikation für den zweiten Durchgang verpasst und damit wohl auch ihre WM-Chance vergeben.
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