Leser fragen, Experten antworten zu den brennendsten gesundheitlichen Themen. Sabine W. (35): „Ich habe empfindliche Haut. Ich hatte auch schon Erfrierungen. Was soll ich tun?“
Dr. Doris Grablowitz, Fachärztin für Dermatologie, Spezialistin für Ästhetische Medizin aus Wien: In der kalten Jahreszeit wird die Haut durch Kälte, Wind aber auch UV-Strahlung besonders belastet. Wenn man dann noch zu erweiterten Äderchen neigt oder aber, wie in Ihrem Fall, bereits Erfrierungen hatte, muss man besonders auf die Haut achten. Wenn z.B. bei minus 10 Grad Außentemperatur der Wind mit 20 km/h weht, kühlt die Hautoberfläche bereits auf minus 20 Grad ab. Das kann die Haut nicht mehr ausgleichen.
Hat man also bereits eine geschädigte Haut, ist es bei tiefen Temperaturen durchaus zu empfehlen, eine Schutzmaske zu tragen. Spezielle Kältecremes, die auch meist einen UV- haben, sind in verschiedensten Varianten in Drogerien und Apotheken erhältlich. Sie wappnen die Haut gegen Kälte und UV-Strahlung. Auch die altbewährte Cold Cream (wird von verschiedenen Herstellern angeboten) bietet eine gute Kälteabschirmung.
Neben Wasser enthält sie vor allem Bienenwachs (ein sehr guter Kälteschutz) und verschieden Öle. Die typisch weiße Farbe der Creme entsteht durch die Einlagerung von Wasser in der Fett/Wachs Grundlage. Der Name Cold Cream kommt von dem kühlen Gefühl, das sie beim Auftragen auf der Haut auslöst. Das enthaltene Bienenwachs beschleunigt die Regeneration trockener Haut, nimmt das Spannungsgefühl und mildert Rötungen. Vor allem in der kalten Jahreszeit sind Cold Creams sehr angenehm auf der Haut und schützen sowie regenerieren sie.
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Diese Creme wird am besten über die normale Pflege aufgetragen, bevor man im Winter ins Freie geht. Durch die pastenartige Konsistenz wird die Haut praktisch abgedichtet und damit das Verdunsten von Wasser nach außen und damit das Austrocknen verhindert. Wenn man allerdings wieder in warme Räume kommt, sollt die Creme entfernt werden, um einen Hitzestau und eventuell dadurch entstehende Hautirritationen zu vermeiden.
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