Erste Kontakte zur Studentenpolitik knüpfte Kraushofer bei den "unibrennt"-Studentenprotesten und den monatelangen Hörsaalbesetzungen an der Uni Wien und der Technischen Uni Wien 2009. Vier Jahre später ist er an der Spitze des Studentenparlaments gelandet. In der Bundesvertretung erhielt er 57 von 78 Stimmen.
Der offene Hochschulzugang solle nicht weiter als unfinanzierbare Utopie dargestellt werden, so eine der Leitlinien des 21-Jährigen. Er will weiter gegen Studiengebühren und Zugangsbeschränkungen kämpfen. "Es ist einfach falsch, dass die Hochschulen bei einem offenen Hochschulzugang überrannt würden", weist Kraushofer entsprechende politische Argumente zurück.
Gleichzeitig müsse die ÖH auch konstruktiv tatsächliche Verbesserungen umsetzen. Das sei in den vergangenen Jahren bereits gelungen, man müsse das aber noch besser in der Öffentlichkeit kommunizieren, so Kraushofer.
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