Fall fürs Gericht

Motorradfahrer (50) stürzt in Wien über Abschleppseil

Österreich
27.06.2013 15:53
Das Leben hängt oft am seidenen Faden - oder an einem aus Stahl. Der Wiener Motorradfahrer Wolfgang Altwirth hat immer noch Schmerzen am ganzen Körper. Der Grund: Als er in eine Straße im dritten Bezirk fährt, rast er direkt in das Seil eines Abschleppwagens und stürzt mit voller Wucht zu Boden. Ein Fall fürs Gericht, denn die Abschleppfirma will für den entstandenen Schaden nicht zahlen.

Quer über die Fahrbahn soll das Seil gespannt gewesen sein, wie eine Falle. "Ich habe natürlich den Abschleppwagen gesehen", sagt der 50-Jährige, "aber das Seil nicht." Das bemerkte er erst, als es ihm quasi ein Bein stellte - und der technische Angestellte mit voller Wucht auf dem Asphalt landete. Altwirth: "Zum Glück war ich langsam unterwegs, sonst wäre die Sache weitaus schlimmer ausgegangen." 

Damit haben die Probleme aber noch kein Ende. Die Abschleppfirma will offensichtlich nicht für den Schaden aufkommen - und tischt ständig neue Varianten des Unfalls auf. Das Opfer sieht's gelassen: "Sollen sich die Gerichte damit befassen." Er hofft nur, dass seine Maschine bald repariert ist, er will damit auf Europatour.

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