Ein dramatischer Einsatz hielt die Freiwillige Feuerwehr Schwechat am Dienstagabend in Atem: Ein Pferd war in eine Werkstattgrube gefallen und konnte nur mit schwerem Gerät befreit werden. Die Einsatzkräfte kämpften um das Leben des Tieres – am Ende blieb ihre Mühe jedoch ohne Erfolg.
Gegen 18.30 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Schwechat alarmiert: In einem Reitstall war ein 33 Jahre altes Pferd in eine Werkstattgrube eingebrochen und konnte sich selbst nicht mehr befreien. Vor Ort erkundeten die Einsatzleiter sofort die Lage. Die möglichst schonende Rettung des Tieres erwies sich als äußerst schwierig.
Gefinkelte Bergung mit Spezialgerät
Um Zugang zur Grube zu schaffen, musste das Dach der Werkstätte geöffnet werden. Mit Spezial-Hebebändern und einem Wechselladefahrzeug konnten die Retter das Tier anheben. Unterstützung erhielten sie von erfahrenen Kollegen der Freiwilligen Feuerwehr Laxenburg, die bei vergleichbaren Einsätzen bereits Erfahrung gesammelt hatten. Während der gesamten Aktion stand ein First Responder bereit, um die Sicherheit der Einsatzkräfte zu gewährleisten.
Trotz aller Bemühungen: Pferd verstirbt
Die Rettungsaktion gestaltete sich äußerst kompliziert und erforderte größte Vorsicht, um das verletzte Tier nicht zusätzlich zu gefährden. Doch trotz des beherzten Einsatzes aller Beteiligten erlag das Pferd noch am Unfallort seinen Verletzungen.
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