Kamil Stoch hat für seinen Heim-Weltcup in Zakopane einen Startplatz für den polnischen Skisprung-Kader erhalten. Zuletzt musste der 37-Jährige aufgrund eines Formtiefs bei der Vierschanzentournee nur zuschauen. Ex-ÖSV-Adler Thomas Thurnbichler, Cheftrainer des polnischen Teams, hat nun auf die starken Leistungen des Routiniers bei den nationalen Meisterschaften reagiert.
Dreimal wurde Stoch schon Olympiasieger und hat auch die prestigeträchtige Vierschanzentournee gewonnen. Dennoch musste der 37-Jährige bei der diesjährigen Tournee zuschauen. Ein anhaltendes Formtief habe ihn selbst zu dieser Entscheidung bewogen, betonte Stoch zwar, trotzdem wurden schon Stimmen laut, die ein Karriereende des Routiniers an die Wand malten.
Auch Thurnbichler unter Druck
Allen Kritikern zeigte es Stoch aber nochmal, als er bei den nationalen Meisterschaften eine starke Leistung zeigte und den zweiten Platz hinter dem aktuellen Aushängeschild Pawel Wasek belegte. Damit bewegte er auch Cheftrainer Thomas Thurnbichler dazu, ihm einen der fünf Startplätze für den Heim-Weltcup in Zakopane zu geben.
Der ehemalige ÖSV-Adler steht als Trainer derzeit auch unter Kritik, da die einst stolze Skisprung-Nation Polen zuletzt den Anschluss an die Weltspitze verloren hat. So muss auch Thurnbichler hoffen, dass Stoch das Vertrauen an diesem Wochenende in seiner Heimatstadt zurückzahlt.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.