Minuten nach der ersten Hochwasserwarnung waren in ganz Österreich die Speziallager mit den Aluminiumwänden für die mobilen Schutzwände entlang der Donau geöffnet worden.
Einsatzkräfte hatten dann in Windeseile die Konstruktionen zwischen die Stahlsteher eingesetzt (siehe Grafik), die zuvor in die Löcher des Betonfundaments gesteckt worden waren - eine technische Meisterleistung. Und bei allem Leid und den katastrophalen Umständen im Land: Ohne diese "Wunderbauten" hätte die Situation noch dramatischer ausgehen können.
Selbstschutzmaßnahmen ergreifen
Heinz Stiefelmeyer vom Umweltministerium: "Im Gegensatz zu denen in der deutschen Stadt Passau haben unsere mobilen Schutzwände dem Druck standgehalten."
Doch der Experte appelliert auch an die Bevölkerung, sich nicht ausschließlich auf die Abdichtungselemente zu verlassen, sondern künftig auch Selbstschutzmaßnahmen zu ergreifen. Denn die Wände könnten nur das 100-jährliche Hochwasser eindämmen - im Notfall mit Hilfe von Sandsäcken bis zu 50 Zentimeter darüber hinaus. Aber bei einem 500-jährlichen Hochwasser würden sie brechen.
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