Vernünftige Koalition? Heilige Drei Könige. Leuchtet der Stern von Bethlehem den drei Koalitionsparteien hell genug, damit sie bis Dreikönig in ihr Ziel finden? Werden Karl Nehammer, Andreas Babler und Beate Meinl-Reisinger die Zeichen nicht nur am Himmel erkennen und eine vernünftige Koalition schmieden – und das rasch? Denn wie zitieren wir heute in der „Krone“ gerade Georg Knill, den Präsidenten der Industriellenvereinigung: „Österreich nimmt am Weltwachstum nicht mehr teil.“ Das ist ein vernichtendes Urteil. Ganz rasch muss unsere Wirtschaft wieder in die Spur, ganz rasch muss unser Land wieder Anschluss finden.
Personalgerüchte. Noch ist sie ja nicht vom Tisch, die Variante einer Regierungsübereinkunft zu beziehungsweise knapp nach Dreikönig, also zum Beginn der kommenden Woche. Auch wenn da viele eher skeptisch sind. Aber andererseits sind die zunehmenden Personalgerüchte üblicherweise ein verlässliches Indiz dafür, dass man dem Ziel schon recht nahe ist. Überrascht es dabei, dass die ÖVP nicht mit ihren Kandidatinnen und Kandidaten überrascht? Gehandelt werden nämlich in allererster Linie bekannte Gesichter. Man wird sie, so sie denn wirklich in der neuen Regierung sitzen, als „bewährte Köpfe“ bei der ÖVP ausgeben – Susanne Raab, Claudia Plakolm, vermutlich auch Claudia Tanner, Norbert Totschnig, Gerhard Karner und Alexander Schallenberg. Heute in der „Krone“ werden auch die „heißesten Eisen“ der SPÖ genannt: Eva-Maria Holzleitner, Sven Hergovich, ÖGB-Vize Korinna Schumann und EX-ORF-General Alexander Wrabetz. Schauen wir, ob es so weit kommt. Schauen wir, wer letztlich wirklich auf der Regierungsbank Platz nimmt. Und was sie dort zusammenbringen, damit Österreich wieder – siehe oben – am Weltwachstum teilnimmt
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