Vor Dortmunds 3:1-Sieg gegen den VfL Wolfsburg dürfte Lars Ricken die Mannschaft mit einer Wut-Rede aufgeweckt haben, wie die deutsche „Bild“-Zeitung in Erfahrung gebracht haben möchte. „Ihr solltet euch persönlich beleidigt fühlen!“, soll der Sport-Geschäftsführer deutlich geworden sein.
Der BVB war mit vier sieglosen Spielen in Folge nach Wolfsburg gereist, in der Tabelle liegen die Schwarz-Gelben nur auf Rang sechs. Entsprechend tief hingen die Köpfe im Team-Hotel, weshalb Ricken am Sonntag das Wort ergriff.
Den Fans schuldig
In einer rund zehnminütigen Rede soll der 48-Jährige die Spieler motiviert haben. Dabei habe er unter anderem an die miserable Auswärtsbilanz erinnert und der Mannschaft verdeutlicht, dass sie es den Fans schuldig sei, das Beste zu geben – schließlich würden die schwarz-gelben Anhänger viel Zeit und Geld in ihren Support investieren.
„Unsere Fans geben ihr letztes Hemd, um uns auswärts zu unterstützen. Wir brauchen endlich einen Sieg“, soll Ricken dem Team klargemacht haben. Und dürfte dabei den gewünschten Effekt erzielt haben ...
Terzic wünscht sich Konstanz
Bereits zur Pause lag die Truppe von Edin Terzic mit 3:0 in Führung, am Ende reichte es trotz Unterzahl zu einem 3:1 gegen die „Wölfe“. Ein Ergebnis, das auch den Trainer zufrieden stimmte, wenngleich dieser festhielt: „Unser Anspruch muss es sein, die Leistung der ersten Halbzeit auch in den zweiten 45 Minuten zu bestätigen – das erwarte ich im neuen Jahr.“
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