Eltern unter Verdacht

Babyleiche im Müll: Neue Schock-Details bekannt

Wien
11.12.2024 14:31

Nur zwei Tage nach der abscheulichen Tat, bei der ein Neugeborener tot in einem Müllsack im Müllraum eines Hotels in Simmering entdeckt wurde, gibt es nun neue Details zu dem Fall. Die Mutter (21) des Kindes und ihr 25-jähriger Partner stammen aus dem Burgenland. Die 21-Jährige wurde festgenommen. Der 25-Jährige wurde auf freiem Fuß angezeigt. Laut „Krone“-Informationen soll das Baby bei der Geburt noch am Leben gewesen sein. Was danach vorgefallen war, lässt Ermittler erstarren …

Wohl kaum zu verkraften ist die Entdeckung, welche das Hotelpersonal eines Hotels in Simmering machen musste. Eine Babyleiche wurde dort in einem Müllsack eingewickelt, in einem Müllraum entdeckt. Die Mutter des Kindes und ihr Partner waren in der Bundeshauptstadt im Urlaub. Sie gelten als dringend tatverdächtig.

Getötet und in Müllsack verpackt
Doch was die ersten Ermittlungen ergeben, ist kaum zu fassen: Laut Informationen der „Krone“ soll das Baby bei der Geburt noch am Leben gewesen sein. Das Neugeborene – es dürfte sich um einen Bub gehandelt haben – soll anschließend erwürgt und in einen Müllsack verpackt worden sein. Die 21-Jährige habe ausgesagt, „das Kind am Hals gegriffen und gewürgt zu haben“, so die Polizei.

Laut Wiener Polizei sei die Mutter in einer weiteren Vernehmung gegenüber den Kriminalbeamten zur Anwendung von Gewalt geständig gewesen. Nähere Hintergründe zum Motiv sind Gegenstand weiterer Ermittlungen. Beide Festgenommenen befinden sich derzeit noch in Polizeigewahrsam, bis es zu weiteren Verfügungen der Staatsanwaltschaft Wien kommt.

Noch bevor das Personal am Montag den abscheulichen Fund gemacht hatte, wurde ein Rettungsdienst in das Hotel gerufen, da bei der 21-jährigen Österreicherin starke Blutungen im Unterleib auftraten. Die Frau wurde in ein Krankenhaus im Bezirk Landstraße eingeliefert. Dort stellten die Ärzte fest, dass die 21-Jährige kurz zuvor ein Kind geboren haben musste. Laut den Berichten bestritt die junge Frau zunächst vehement, eine Geburt gehabt zu haben. Auch ihr Lebensgefährte gab an, nichts von einer Schwangerschaft seiner Partnerin gewusst zu haben.

Hotelpersonal unter Schock
Aufgrund des Verdachts, dass ein Neugeborenes möglicherweise vermisst wird, informierte das Krankenhauspersonal das Hotel, in dem die Frau untergebracht war. Dort machte das Hotelpersonal dann die schockierende Entdeckung. 

Dritte Kindstötung in wenigen Wochen
Es ist bereits die dritte Kindstötung in wenigen Wochen. Ein totes Baby wurde Ende November in einem Abfallcontainer in der Kundratstraße, unweit der Wiener Klinik Favoriten, aufgefunden. Ebenfalls in Favoriten ereignete sich Mitte November ein Mord an einem erst vier Jahre alten Buben.

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