Die Sprachprobleme in den Klassenzimmern nahmen in den vergangenen Jahren zu, heuer hat fast ein Viertel der Taferlklassler etwa in Oberösterreich mangelnde Kenntnisse der Unterrichtssprache – nur in Wien sind es noch mehr. Bemerkenswert: Mehr als ein Drittel der Kinder mit Sprachproblemen sind Österreicher.
Knapp 45 Prozent der Taferlklassler in Wien können dem Unterricht wegen Sprachdefiziten nicht ausreichend folgen – diese Zahl machte zuletzt Schlagzeilen. Doch auch in Oberösterreich nahmen die Deutschprobleme in den Klassenzimmern zu, wie eine „Krone“-Anfrage bei der Bildungsdirektion zeigt. Demnach sind im laufenden Schuljahr fast ein Viertel (23,3 Prozent) der Erstklässler als sogenannte außerordentliche Schüler eingestuft; heißt: Ihnen fehlen die notwendigen Sprachkenntnisse, um dem Unterricht voll zu folgen. Für die Lehrkräfte ist das freilich eine Herausforderung.
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