Sie war beliebt, galt als eine gute Ehefrau und Mutter, führte ein völlig unauffälliges Leben. Aber in der Nacht auf den 8. Februar 2023 wurde Gertrude K. in ihrem Kärntner Heimatdorf Opfer einer grauenhaften Tat. Die Bewohner wollen glauben, dass der Täter „ein Fremder“ war – die Kripo hat allerdings einen anderen schlimmen Verdacht.
Edling in Unterkärnten. Viel Natur; Wälder, Wiesen, Felder. Ein paar Bauernhöfe, hübsche Einfamilienhäuser. Eine Kirche, ein Friedhof, eine Volksschule. Die meisten der 170 Einwohner des Dorfes sind bereits in Pension, die wenigen „Jungen“, die dageblieben sind, arbeiten in landwirtschaftlichen Betrieben in der Umgebung, in einem nahe gelegenen Wasserkraftwerk oder im zwölf Kilometer entfernten Völkermarkt. Hier, in der Idylle, ist irgendwann in den Abendstunden des 7. Februar 2023 ein grauenhaftes Verbrechen geschehen.
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