Nach außen hin war schon längst alles klar, nun kommt auch von den Behörden eine ganz wichtige Entscheidung, die den Deal beschleunigen wird. Die EU-Kommission segnete den geplanten Einstieg von der Gesellschaft von Mark Mateschitz, Stefan Pierer und zwei Firmen der Raiffeisenlandesbank OÖ bei Feuerwehr-Weltmarktführer Rosenbauer ab.
Es gibt keine wettbewerbsrechtlichen Bedenken – zu diesem Schluss kam die EU-Kommission, die damit dem Einstieg der Robau bei Rosenbauer grünes Licht gibt. Hinter der Robau stecken Red-Bull-Erbe Mark Mateschitz, KTM-Chef Stefan Pierer und zwei Gesellschaften der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich. Diese Firma wird im Zuge einer Kapitalerhöhung 3,4 Millionen Aktien des Feuerwehrausstatters übernehmen und zugleich rund 119 Millionen Euro dafür hinblättern.
In weiterer Folge wird man sich durch die Übernahme von Anteilen der Rosenbauer Beteiligungsverwaltung GmbH (kurz BVG) sogar die Mehrheit am Unternehmen mit Sitz in Leonding (Oberösterreich) sichern.
Rosenbauer selbst fährt mittlerweile die Ernte für ein schon vor längerem gestartetes Optimierungsprogramm ein. Zuerst hatte das Unternehmen sich auf die Senkung von Kosten fokussiert, nun konzentriert man sich darauf, in der Produktion schneller zu werden und so auch mehr Fahrzeuge fertigzustellen. Das gelingt im Jahresverlauf bereits immer besser.
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