Herzhaft gelacht wird beim Krimifest im Salzburger Literaturhaus generell eher selten. Bei der heute startenden Ausgabe der Veranstaltungsreihe wird es aber äußert beklemmend.
Denn der im Schweizer Exil lebende belarussische Schriftsteller Sasha Filipenko versetzt das Publikum in seinem Buch „Der Schatten einer offenen Tür“ ins harte russische Provinzmilieu.
Das Buch spielt in der fiktiven trostlosen nordrussischen Stadt namens Ostrog (zu Deutsch Gefängnis oder Bollwerk). Eine Suizidserie von Jugendlichen im Waisenhaus erschüttert die Ortschaft. Die Aufklärung des Falls gestaltet sich äußerst schwierig, was nicht zuletzt an der korrupten russischen Justiz liegt.
Mit der Suche nach der Wahrheit beschäftigt sich auch die Wiener Autorin Theresa Prammer. In „Falsche Masken“ wirft sie einen Blick in die Theater- und Filmbranche. Was ist bloß gespielt und was entspricht der Wirklichkeit – das versucht das Detektiv-Duo Edgar Brehm und Toni Lorenz herauszufinden.
Die bereits 16. Ausgabe des Krimifestes startet heute und läuft noch bis inklusive Samstag. Mit dabei sind auch weitere Hochkaräter wie die Grazerinnen Eva Rossmann und Christina Pertl, sowie Friedrich Ani, Mick Herron, Petra Hartlieb und Bernhard Aichner.
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