Hartberg-Trainer Manfred Schmid ist in seiner neuen Heimat angekommen. Der 53-Jährige ist gekommen, um zu bleiben und hat bereits mit drei Siegen in den ersten vier Spielen Spuren hinterlassen. Mit der „Krone“ plauderte Schmid über seine Kindheit, vergangene Trainer-Stationen, seinen Sohn – sowie einen Besuch bei Helene Fischer.
„Krone“: Herr Schmid, wenn man mit Ihnen hier in Hartberg durch die Stadt spaziert, merkt man sofort Ihre offene Art. Sie kommen mit den Leuten, mit den Fans des TSV Hartberg gleich ins Gespräch, haben überhaupt keine Berührungsängste, sind nahbar.
Manfred Schmid: Ich bin in Hartberg, weil ich auch da sein will. Ich habe hier eine Wohnung, wollte nicht pendeln. Meine Familie ist oft da, kommt mich besuchen. Aber ich will arbeiten und die Leute aus der Region kennenlernen. Mir ist wichtig zu wissen, was die Leute und die Fans denken. Ich will nicht nur in der eigenen Trainer-Bubble bleiben. Fans haben auch den Blick von außen. Ich habe das auch in Köln und Dortmund so gehabt. Auch dort freuen sich die meisten, wenn ich komme. Weil ich sie ganz normal und immer mit Respekt behandelt habe. Ich will reden, kommunizieren, Spaß haben.
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