Nach seinem Protest über seine Position unter Dortmund-Trainer Nuri Sahin war Marcel Sabitzer in Deutschland zuletzt negativ in die Schlagzeilen geraten. Hielt er sich nach seinem Tor zum zwischenzeitlichen 3:0 gegen Kasachstan deshalb die Hände an die Ohren? Und wen bezichtigte er in seiner Instagram-Story der Lüge?
Hintergrund: Nach Dortmunds 3:0-Sieg in der Champions League gegen Brügge hatte sich Sabitzer unzufrieden über seine Rolle geäußert. „Es ist nicht meine Idealposition“, kommentierte der Mittelfeldprofi seinen Einsatz auf Halbrechts.
„Ordentlicher Einlauf“
Öffentliche Aussagen, die beim Klub gar nicht gut angekommen sein sollen, die deutsche „Bild“-Zeitung schrieb etwa von einem „ordentlichen Einlauf“ der Vereinsbosse.
Gut möglich, dass Sabitzer mit seinem Torjubel ausdrücken wollte, er könne die Kritik an seiner Person nicht hören. Brisant: Wenige Stunden später erschien auf dem Instagram-Profil des 30-Jährigen eine Story, in der drei Kappen-Emojis (auf Englisch „Cap“) auf schwarzem Hintergrund zu sehen sind. Im englischen Slang versteht man unter „Cap“ das Wort „Lüge“. Erneut eine Attacke gegen die Medien?
Während Sabitzer in den letzten drei Pflichtspielen in Dortmunds Startelf fehlte, läuft es im Nationalteam jedenfalls weiterhin nach Plan. Unter ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick zählt der gebürtige Oberösterreicher zu den wichtigsten Stützen, sein Tor gegen Kasachstan war das 19. seiner Nationalteam-Karriere.
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