Die Spitzenkandidaten für die Vorarlberger Landtagswahl im Interview: Nach zehn Jahren Opposition drängt FPÖ-Landeschef Christof Bitschi auf die Regierungsbank. Für eine Koalition mit der ÖVP macht er drei Punkte fest, von denen er nicht abrücken will.
„Krone“: Herr Bitschi, zwei Wochen nach dem historisch zweitbesten FPÖ-Ergebnis in Vorarlberg bei einer Nationalratswahl gehen Sie und Ihre Partei in die Landtagswahl. Streben Sie jetzt die Nummer eins im Land an?
Christof Bitschi: Fakt ist, dass wir bei der Wahl 2019 30 Prozent hinter der ÖVP lagen und dass wir bei einer Landtagswahl noch nie näher als 17 Prozent an der ÖVP dran waren. Bei der Nationalratswahl waren es jetzt zwei Prozent. Das zeigt, dass wir ganz offensichtlich jene Themen ansprechen, die den Menschen unter den Nägeln brennen. Der große Unterschied zwischen uns und anderen Parteien ist, dass wir den Menschen nicht vorschreiben, wie sie zu leben haben, was sie frühstücken sollen und was gut und was böse ist. Stattdessen versuchen wir, einfach nur das umzusetzen, was wir von den Wählerinnen und Wählern als Auftrag wahrnehmen. Unser großes Ziel ist es nun, Schwarz-Grün abzuwählen und eine Führungsrolle zu übernehmen.
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